Rennserien Tourenwagen Revival

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Das rollende Tourenwagen-Museum

Am 1. Mai 2009 wurde am Nürburgring eine Vision Wirklichkeit. Beim ersten Tourenwagen-Revival erblickten eine Reihe von legendären Fahrzeugen, die jahrelang ihr wohlbehütetes Dasein in den Garagen von Liebhabern fristeten, wieder das Licht der Rennstrecke. Ihrer ureigenen Bestimmung zugeführt, machten die Tourenwagenklassiker der 80er- und 90er-Jahre eine derart gute Figur, dass aus der einmaligen Wiederauferstehung eine eigene Rennserie wurde. Das rollende Tourenwagen-Museum bestreitet 2018 seine zehnte Saison und ist in der Motorsportlandschaft mittlerweile zu einer festen Größe herangewachsen.

Anfangs als reine Demonstrationsfahrten ausgelegt, rückt seit 2015 zunehmend auch der sportliche Ehrgeiz der Teilnehmer in den Vordergrund. Das Format „Gleichmäßigkeitsprüfung“, kurz GLP, bietet dabei die optimale Mischung aus sportlichem Wettkampf auf der einen Seite und gesitteter Fahrweise auf der Rennstrecke auf der anderen Seite. Ziel ist es, eine selbst gesetzte Rundenzeit in den folgenden Umläufen möglichst exakt zu bestätigen. Gewertet werden dabei je Session sechs Runden mit der geringsten Abweichung.

Die Stars der Serie sind ohne Zweifel die Rennfahrzeuge selber. Könnten sie reden, würden sie so manch eine Anekdote aus den goldenen Jahren des Tourenwagensports berichten. BMW M3, Ford Sierra, Mercedes 190, Opel Omega und Volvo 850 lassen die Herzen der Fans höherschlagen. Das Reglement des Tourenwagen-Revivals ist aber nicht auf DTM-Boliden beschränkt. Auch Exoten vom Schlage eines Audi 90 quattro IMSA GTO, BMW M1 oder Ford Capri finden hier eine Heimat und sorgen für spektakuläre Farbtupfer im Starterfeld. Ebenso sind Repliken startberechtigt. Diese müssen allerdings gewissenhaft vorbereitet sein und optisch sowie technisch dem Originalfahrzeug entsprechen – „Bastelbuden“ sind im Tourenwagen-Revival nicht willkommen.

2018 steht ein Novum ins Haus, das vor allem Freunde der Marke Porsche ansprechen wird. Das Tourenwagen-Revival führt eine eigene Klasse für 964er Cup-Fahrzeuge ein. Mit diesen Elfern wurde 1990 der erste Porsche Carrera Cup ausgetragen. Bis Ende 1994, als der 964 vom 993 abgelöst wurde, trugen sich keine geringeren als Olaf Manthey, Roland Asch, Uwe Alzen, Wolfgang Land und Bernd Mayländer als Champions in die Siegerlisten ein. Innerhalb des Revivals werden sich die luftgekühlten Sportcoupés aus Stuttgart Zuffenhausen nahtlos in die Tourenwagen-Klassiker einreihen. Schließlich starteten sie schon damals zumeist an gemeinsamen Rennwochenenden.

„Unser Ziel ist es, das Kulturgut historischer Renntourenwagen zu erhalten und den Fans auch in der heutigen Zeit zugänglich zu machen“, sagt Serienmanager Alexander Ferreira. „Dabei steht sowohl für die Fans als auch die Teilnehmer der Spaß rund um die spektakulären Boliden im Vordergrund – nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch im Fahrerlager. Bei uns herrscht eine familiäre Atmosphäre und jeder ist willkommen, die Renner genau unter die Lupe zu nehmen und sich mit den Fahrern und Besitzern auszutauschen.“

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Impressionen

Kontakt

Tourenwagen Classics GmbH
Alexander Ferreira
Wilhelminenstr. 45
D-65193 Wiesbaden

Tel: +49 (0) 208 99394581
Mail: af@tourenwagen-classics.de
www.tourenwagen-revival.de

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