FIA Lurani Trophy

Seit Graf Johnny Lurani seine einfallsreiche Idee, eine Formel für Neueinsteiger zu gründen, um italienische Fahrer wieder in Grand Prix Wagen zu locken, 1958 in Monza in die Tat umsetzte, sind bereits 50 Jahre vergangen. In Deutschland waren hierfür große Namen wie Graf Wolfgang von Trips (Stanguellini und TCA), Gerhard Mitter (Mitter und Lotus 18) und Kurt Ahrens (Cooper und Stanguellini) genauso beteiligt wie technisch verschiedene Wagen, Konfigurationen und Motoren sowie Namen wie Hartmann, Bode, Melkus und der erstaunliche FM Tigerjet, heute leider lange vergessen. Die Formel Junior war die erste historische Rennklasse die 1975 wiederbelebt wurde, während die FIA Lurani Trophy der erste Wettbewerb der FIA war, der seit 1995 von seiner eigenen Gruppe geleitet werden darf.

Das goldene Jubiläum folgte 2008 mit acht Rennen in Europa, Neuseeland, Australien, der Ost- und Westküste der USA und Südafrika mit insgesamt 270 Fahrern und einem Standard für große Raster, die für einen enges und aufregendes aber immer sicheres Rennen ungleich aller anderen historischen Formelrennen sorgten. Achten Sie vorne auf den abermaligen Wettstret zwischen Tonetti und Eberhardt. Aber es wird auch Fahrer aus dem Nachwuchs geben, die nach dem Sieg lechzen, neben Conte Manfredo Rossi de Montelera und Christoph Burckhardt in ihren Lotus 22 sind dies auch Will Schreyver und Nick Fennel in ihren Lotus 27 sowie Deutschlands Jens Rauschen, der in seinem Lotus 22 die Verfolgung aufnehmen wird. Weitere Anwärter auf den Sieg sind aber auch der Schweizer Unternehmer Philipp Buhofer (Lola 5A) und John Dowson, Buchhalter aus London, in seinem außergewöhnlich gut vorbereiteten Brabham BT2 in kräftigem Blau, die sich im letzten Jahr stark verbesserten und neben dem Dänen Hans Jörgen Krag in seinem ausgefallenen Lola Mk3 mit um die oberen Plätze kämpfen werden. Der Amerikaner John Delane, der 2010 in seinem Lotus 18 FIA Lurani Trophy Champion wurde, wird nicht mehr der Einzige sein, der einen Wagen mit Trommelbremse fährt. Die Rennklasse C wird abermals ein Schlachtfeld für Carlo Maria Del Conte in seinem Wainer und Peter Knoefel aus Frankfurt, in Mike Spences Emeryson sowie Ivo Göckmann in seinem seltenen australischen Jolus sein.
In der Rennklasse B wird sich der unterlegene Alexis in seinem Duncan Rabagliati wohl Sir John Chisholm in seinem Gemini Mk II (aber mit BMC Motor), dem Lola Mk2s von Robin Longdon und Dietrich Merkel aus Braunschweig sowie Heinz Stege aus dem Schwarzwald in seinem Elva 100, den er seit über 35 Jahren fährt, geschlagen geben müssen. Deutschlands Elva Reihen wurden verdoppelt, da Stefan Winbach seinen Formel Ford gegen ein anderes 100er Model eingetauscht hat. Nicht vergessen darf man auch die italienischen Wagen mit Frontantrieb, die von Michael Ashley-Brown in einem Volpini sowie Guidio di Egidio, Jan Biekens und Deutschlands Olof Strauch jeweils in ihren Stanguellinis und Daniele Salodini in seinem Taraschi gefahren werden.
Die Formel Junior ist wie folgt aufgebaut:

A: 1958-1960 Frontmotoren mit Motoren von Fiat oder Lancia
B: 1958-1960 Frontmotoren mit Motoren von BMC Ford Panhard oder DKW
C: 1958-1960 Heckmotoren mit Trommelbremse
D: 1961-1963 Heckmotoren mit Trommelbremse
E: 1961-1963 Heckmotoren mit Scheibenbremse

Die FIA hat zugestimmt, die Klassen entsprechend zu erweitern, so dass die Originalwagen mit 1000cc aus den ersten Jahren der Formel Junior weiterhin erhalten werden können. Sowohl im United Kingdom als auch in Europa, Australien und den USA finden fast jedes Wochenende Formel Junior Rennen statt.


Herr Duncan Rabagliati
4 Wool Road
Wimbledon
SW 20 0HW
United Kingdom

Tel: +44 (0) 8946 17 30
Fax: +44 (0) 8946 23 67
Email:
Internet: www.formulajunior.com