Kranz-Niederlegung am Todestag von Jim Clark auf dem Hockenheimring – 16 Tage vor der fünften Gedenkveranstaltung an den schottischen Weltmeister

Hockenheim. Am 7. April 1968 verunglückte der zweifache Weltmeister Jim Clark auf dem Hockenheimring beim ersten Lauf um den Martini Gold Cup (Formel 2-Europameisterschaft) in der fünften Runde tödlich.

Kranz-Niederlegung am Todestag von Jim Clark auf dem Hockenheimring – 16 Tage vor der fünften Gedenkveranstaltung an den schottischen Weltmeister

Jim Clark-Gedenkstätte

16 Tage vor der fünften Gedenkveranstaltung an den schottischen Ausnahmefahrer, der Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark, legte eine Delegation der Hockenheim-Ring GmbH an der Jim Clark-Gedenkstätte einen Kranz nieder. Die im letzten Jahr im Beisein von Hockenheimrings Bürgermeister Werner Zimmermann und Hunderten von Fans sowie zahlreichen Zeitzeugen feierlich eingeweihte Gedenkstätte wurde durch die Lotus Memorial Foundation und das Engagement von Jim Clark-Fan Warren King möglich gemacht.

Die Starterliste des tragischen Rennens von 1968 liest sich wie das „Who is Who“ im Motorsport. Jim Clark und Graham Hill auf Lotus, Chris Amon auf Ferrari, Kurt Ahrens, Max Mosley und Derek Bell auf Brabham sowie Jo Schlesser auf McLaren. Kurt Ahrens stand beim ersten Lauf in der ersten Startreihe und hat sich schon alleine aus Verbundenheit zu seinem damaligen Sportkameraden Jim Clark die Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark fest in seinem Terminkalender vermerkt. Noch am Vorabend des Schicksalsrennens wurde Ahrens von Jim Clark in seinem Brabham sitzend in die Sendung „Das aktuelle Sport-Studio“ geschoben.

Während der Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark zeigen die Mitglieder von Race History on Track (www.racehistoryontrack.de) ein eindrucksvolles Spektrum an Grand-Prix-Fahrzeugen, wobei in diesem Jahr neben dem Spektrum von rund 15 Formel 1-Boliden aus fünf Jahrzehnten in Erinnerung an Jim Clark vor allem die über zehn Formel 2-Fahrzeuge vom Schlage Brabham, Lotus, GRD und March im Vordergrund stehen.

Die einmalige Bandbreite beginnt mit einem Bugatti , Baujahr 1927, über die Ferrari und Maserati der fünfziger Jahre, die Lotus und Cooper der sechziger Jahre bis zu den Boliden der Marken Ferrari, Williams, Lola und Arrows der siebziger und achtziger Jahre. Rund 35 Monoposti bieten bei vier Präsentationsläufen ein einmaliges Spektrum an authentischer Renngeschichte; mit dabei ist auch das Siegerauto des Rennens „Preis der Nationen“ auf dem Hockenheimring 1967, ein Brabham 21, damals gefahren von Kurt Ahrens. Am Samstag, den 25. April 2009 um 14.00 Uhr, wird Ahrens mit den Formel 2-Fahrern zusammen mit allen Fans und Ehrengäsen die Jim Clark Gedächtnis-Stätte am Hockenheimring besuchen, im Gedenken an den zweifachen Weltmeisters, den Ausnahmefahrer seiner Epoche.

Aktuelles


Informationen

  Rennserien